Ratgeber

7 Abläufe, die jedes KMU mit KI automatisieren kann

Illustration: sieben nummerierte Schritte auf einer Linie, die ersten fünf rot
Kurzantwort

Am meisten Zeit spart KI-Automatisierung bei Abläufen, die oft vorkommen und nach festen Regeln laufen: Anfragen sortieren, Offerten vorbereiten, Rechnungen erfassen, Daten zwischen Programmen übertragen, Termine koordinieren, Produktdaten pflegen und Standard-E-Mails beantworten. Ein einzelner Ablauf ist oft in 1 bis 3 Wochen produktiv.

Was ist KI-Automatisierung?

Automatisierung verbindet Programme, damit Daten ohne Abtippen von A nach B fliessen. KI kommt dazu, wenn ein Schritt Text verstehen muss: eine E-Mail lesen, ein Anliegen erkennen, eine Antwort formulieren. Tools wie n8n oder Make führen den Ablauf aus, ein Sprachmodell wie GPT, Claude oder Apertus übernimmt die Textarbeit.

Welche sieben Abläufe lohnen sich?

AblaufWas automatisch passiertAufwand
1. Anfragen sortierenKI erkennt das Anliegen, legt den Kontakt im CRM an und schlägt eine Antwort vor1 bis 2 Wochen
2. Offerten vorbereitenAus Formularangaben entsteht ein Offertentwurf mit Preisen aus Ihrer Liste2 bis 3 Wochen
3. Rechnungen erfassenEingehende PDF-Rechnungen werden gelesen und an die Buchhaltung übergeben1 bis 2 Wochen
4. Daten übertragenNeue Kunden aus dem Shop landen automatisch in Buchhaltung und Newsletter1 Woche
5. Termine koordinierenTerminwünsche aus E-Mails werden erkannt und im Kalender vorgeschlagen1 bis 2 Wochen
6. Produktdaten pflegenSortiment, Preise und Lager laufen vom Lieferanten in den Shop2 bis 4 Wochen
7. Standard-E-Mails beantwortenHäufige Fragen bekommen einen Antwortentwurf, ein Mensch gibt frei1 Woche

Wie finde ich den richtigen Ablauf für den Start?

Nehmen Sie einen Ablauf, der mindestens einmal pro Woche vorkommt, klare Regeln hat und bei dem heute jemand Daten kopiert. Rechnen Sie grob: Minuten pro Durchgang mal Durchgänge pro Monat. Ab etwa fünf Stunden pro Monat lohnt sich eine Automatisierung meistens schon im ersten Jahr.

Wie viel Zeit spart eine Automatisierung?

Rechnen Sie selbst: Minuten pro Durchgang mal Durchgänge pro Monat. Wer täglich 20 Anfragen von Hand ins CRM überträgt und dafür je 3 Minuten braucht, verbringt damit rund 20 Stunden im Monat. Diese Zeit fällt bei einer Automatisierung fast vollständig weg. Laufend kommen das Automatisierungstool und die Nutzung des KI-Modells dazu, bei KMU-Mengen meist ein kleiner Betrag pro Monat.

Was ist beim Datenschutz zu beachten?

Personendaten dürfen nur an Dienste gehen, die Sie in der Datenschutzerklärung nennen, und bei Anbietern ausserhalb der Schweiz braucht es ein angemessenes Schutzniveau. Mehr dazu im Artikel über KI und revDSG.

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